tage die heilig sind

manchmal bleibe ich wach

und hänge

in gedanken

bei dir

/

ich kann sie spüren

die große liebe

die mich zärtlich umarmt

als wärst du da

/

der seidene vorhang

trennt nur scheinbar

dich

von mir

/

wir begegnen uns

wie zeit und ewigkeit

wie tropfen und ozean

eins ins andere

überfließend

/

du lädst mich ein

platz zu nehmen

an deinem tisch

der gedeckt ist

so reichlich

als wäre es das letzte mahl

/

der abend ist voll

noch voller als der mond

im frühling

/

nirgends ist so viel platz

wie in deinen

liebevollen händen

die bergen

und halten

und tragen

die nächte

die viel zu dunkel

und einsam sind

/

werde ich es aushalten

dass wir uns begegnen

werde ich aushalten

bis diese heiligen tage

sich ganz erfüllen?

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