der große schwall
bahnt sich von selbst den weg
doch mein begehr ist
das leise klopfen
an der herzwand
nicht zu überhören
/
geschrei
ist unüberhörbar
inmitten
von lärm und aufruhr
möchte ich
die zarte stimme
der aufrichtigkeit
und des wohlwollens
in meinen tatendrang
integrieren
/
alles große
hat einen namen
ich möchte dennoch
das stück
der namenlosen
auswendig summen
/
die große macht
schüchtert ein
gewalt
scheint immer zu gewinnen
unterschätzt
wird die treue
die beständigkeit
liebevoll hingewandt
zu dem einen gesicht
das mich gerade braucht
in das ich lache
das mich anlacht
jetzt
/
beitragsbild: pexels kostenlose bilder / via wordpress


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